Tablet-PCs im Unterrichtseinsatz

Eine neue Studie zum Thema Neue Medien im Unterricht aus Wiesbaden evaluiert den Einsatz von Tablet-PCs an vier Schulen:

Link: Aufenanger (2014) „Bericht zur wissenschaftlichen Begleitforschung des Projekts „Tablet-PCs im Unterrichtseinsatz“ in vier Wiesbadener Schulen im Auftrag des Schulamts der Stadt Wiesbaden“

Die Meta-Studie „Digitale Lernwerkzeuge“ untersucht die Ergebnisse älterer Studien im Hinblick auf der praktischen Umsetzung und der Auswirkungen auf das Lern- und Sozialverhalten der SchülerInnen:

Link: Groebel (2012) „Digitale Lernwerkzeuge“

Simulationssoftware in der beruflichen Bildung

Dieser Text untersucht, ob Simulationssoftware in der beruflichen Erstausbildung gewinnbringend eingesetzt werden kann, ob sich mit Hilfe von Simulationssoftware handlungsorientierte Elemente in den Unterricht integrieren lassen, und wie eine didaktische Fundierung den Nutzen von Simulationssoftware bestimmt.

Der Einsatz von Simulationssoftware als Medium in der beruflichen Erstausbildung bietet den Lehrenden die Möglichkeit, komplexe Zusammenhänge darzustellen. Sofern die Simulationssoftware die genannten Inhalte nicht rein passiv – beispielsweise als Animation – wiedergibt, bietet sie dem Lernenden die Möglichkeit, die theoretischen Zusammenhänge anschaulich und praxisnah nachzuvollziehen.
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(Neue) Medien in der beruflichen Ausbildung

Bereits 1987 wurde die Rolle des Computers als Unterrichtsmedium in der informationstechnischen Bildung betont (BLK, 1987:11). Die Kultusministerkonferenz definierte 1997 die „Neuen Medien“ in Bildungsprozessen als „Gegenstand von Lehren und Lernen“ sowie als „Hilfsmittel für den Unterricht“ (KMK, 1997:1). Insbesondere in der neueren Diskussion über „E-Learning“ und den Einsatz der „Neuen Medien“ wurde eine Steigerung der Effektivität und der Effizienz des fachbezogenen Lernens prognostiziert (Tiemeyer, 2005:7). Von Hentig (2002:11) bezeichnet die elektronischen Medien als „ein Lieblingsthema der Erziehungswissenschaft“.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte im Programm „Neue Medien in der Bildung“ die Integration digitaler Materialien in den Unterricht und die Schaffung eines ausreichenden Angebots an Lehr- und Lernsoftware für alle Fächer. Dabei sollten keine multimedialen Lerneinheiten geschaffen werden, „die eine Lehrveranstaltung reproduzieren, (es) sollen Angebote entstehen, die Lehrende und Lernende flexibel auf ihre Bedürfnisse anpassen und auch fächerübergreifend einsetzen können“ (BMBF, 2000). Als Kriterium für die Akzeptanz selbst erstellter oder professioneller Softwareentwicklungen wird neben der inhaltlichen Überlegenheit ihre didaktische Handhabbarkeit angesehen.
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Medien in den didaktischen Modellen

Didaktik als die Wissenschaft vom Lehren und Lernen beschäftigt sich allgemein mit der Erforschung von Lehr- und Lern-Prozessen, mit deren Rahmenbedingungen, deren Durchführung und Förderung und den Ergebnissen dieser Prozesse. Sie hinterfragt, wer, was, wann, mit wem, wo, wie, warum und womit lernen soll. Die Frage nach dem „Womit?“ beinhaltet die Frage nach den (Unterrichts-)Medien und ihrem Einsatz im Lehr-Lern-Prozess. Ziel ist es, mit Hilfe eben dieser Medien bestimmte Lernziele zu erreichen bzw. den Lernerfolg zu verbessern.

Die Mediendidaktik umfasst alle pädagogischen Fragen im Bereich der Medien. Sie beschäftigt sich mit der Funktion und Bedeutung von Medien in Lehr- und Lernprozessen und stellt die gleichen Fragen, wie die allgemeine Didaktik. Sie umfasst den Bereich der Didaktik, der sich mit der Frage auseinandersetzt, wie Medien zur Erreichung von Bildungszielen gestaltet und eingesetzt werden können und sollen. „Es soll geklärt werden, wie man durch die Benutzung von technischen Medien Lehr- und Lernprozesse im Unterricht verbessern kann und wie diese Mittel methodisch einsetzbar sind“ (www.wiki.bildungsserver.de).
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Von der Fortbildungsschule zum Virtual Classroom

In der Ausgabe der Zeitschrift BWP (3/13) zum Thema „Geschichte der Berufsbildung“ ist ein Beitrag von Friedhelm Schütte, Tanja Mansfeld und mir mit dem Titel „Von der Fortbildungsschule zum Virtual Classroom“ erschienen. Die BWP wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) herausgegeben.

Abstract:

Die bildungspolitische Entscheidung am Ende des 19. Jahrhunderts, sogenannte Fortbildungsschulen als Ergänzung zur vornehmlich handwerklichen Meisterlehre zu etablieren, lieferte dem dualen Ausbildungskonzept mit seinen zwei Lernorten die Grundlage. Im 20. Jahrhundert prägten vor allem die Verrechtlichung von betrieblicher und schulischer Ausbildung sowie technologische Innovationen die institutionelle Dynamik der Lernorte. Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Systemebene organisierter Berufsbildung und deren Institutionen (Lernorte), der Wandel berufspädagogischer Konzepte als Antwort auf die Lernortproblematik sowie Veränderungen im Hinblick auf die Entwicklung virtueller Lernwelten.

zum Heft: BWP 3/13

Download des Beitrages hier.

Allensbach-Studie „Digitale Medien im Unterricht“

In der Studie „Digitale Medien im Unterricht“ wurden über 500 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen und über 600 Schüler (Sek 1 und Sek 2) im Februar und März 2013 zu den Themen Medi­en, deren Nutzung und Nutzen interviewt.

Ausstattung der Schulen
Über 80% der Schulen verfügen über spezielle Computerräume, mehr als zwei Drittel bieten den Schülern Computer-Kurse oder entsprechende AGs an. An jeder dritten Schule gibt es zudem PC-Arbeitsplätze in den Klassenzimmern bzw. an 40% der Schulen frei zugängliche PC-Arbeitsplätze (Bibliotheken, Mediatheken, etc.). An einem Drittel der Schulen existiert ein Schulnetzwerk (Intra­net) und wird mit interaktiven Whiteboards gearbeitet. Laptops oder Tablet-PCs werden an 22% der Schulen im Unterricht eingesetzt, digitale Lernplattformen an 19% der Schulen.
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Virtuelle Klassenzimmer anno 1997

In einem Text von Susanne Weber aus dem Jahre 1997 (!!) werden folgende Anforderungen bzw. Kriterien für den erfolgreichen Einsatz eines „virtuellen Klassenzimmers“ aufgezählt:

  • Einführung über eine realitätsnahe Rahmenhandlung zur Motivation der Lernenden
  • anspruchsvolle und problemorientierte Aufgaben, die von der Planung über die Ausführung bis hin zur Kontrolle selbstständig auszuführen sind
  • authentische Erfahrungen sollen ermöglicht werden
  • Anknüpfung am Vorwissen
  • fächerübergreifende und über ein 45-Minuten-Modell hinausgehende Gestaltung
  • Reduzuierung des Problems der mangelnden Präsenz
  • festgelegte Kommunikations- und Feedbackregeln

Mit geringen Anpassungen („hyperspace“) könnte man den Text heute erneut veröffentlichen, ohne dass ihm sein Alter anzumerken wäre.

Weber, S. (1997): Chancen und Probleme der Integration von „Virtuellen Klassenzimmern“ in den Wirtschaftslehreunterricht. in: Euler, D. (Hrsg.): Berufliches Lernen im Wandel – Konsequenzen für die Lernorte? (S.111-118)

Server-Systeme im Unterricht

Als Hausarbeit im Rahmen meines Referendariats entstand 2011 folgender Text zur Planung, Durchführung und Analyse einer Lernsituation im Fach ITS-I für Informationstechnische Assistentinnen / Assistenten (Berufs­fachschule) im vierten Ausbildungshalbjahr am OSZ Informations- und Medi­zintechnik. Die Arbeit wurde mit einer 1,0 bewertet.

Inhalt:Server-Systeme-1

  1. Einleitung
  2. Inhaltliche Schwerpunkte
  3. Planungsgrundlagen
  4. Didaktische Entscheidungen
  5. Durchführung der Lernsituation
  6. Analyse der Lernsituation
  7. Zusammenfassung
  8. Anhang: Literatur / Materialien

Download als PDF: Quast_Server-Systeme-im-Unterricht_2011

Einleitung

In der Lernsituation „Server zur Mitarbeiterschulung einrichten“ wird ein öffentlich zugänglicher Server zur Schulung der Mitarbeiter der fiktiven Fir­ma IT-Profi GmbH eingerichtet.

Die Idee für das Thema dieser Hausarbeit ergab sich aus einer Notsituation im vergangenen Schuljahr: Aufgrund meiner Fehlzeit durch die Arbeit im IHK-Prüfungsausschuss und der feh­lenden Vertretungsmöglichkeiten sollte meine damaligen Schüler und Schülerinnen eine Auf­gabe erhalten, die sie zu Hause bearbeiten können. Die Schüler und Schülerinnen erhielten die Aufgabe, einen Web­server auf ihren PCs einzu­richten und so zu konfigurieren, dass die eigene Webseite über das Internet zu erreichen ist.
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