Gebäudeautomation mit OpenHAB

In einer meiner Lernsituationen wird ein Beispiel zur Gebäudeautomation (Smart Home) mit dem Ziel konfiguriert, ein oder mehrere Endgeräte über die Smartphones der Lernenden bzw. über einen PC anzusteuern. Die dafür notwendige zentrale Steuereinheit wird auf dem Kleinstrechner Raspberry Pi bzw. einem anderen Linux-Rechner installiert. Zur Ansteuerung der Endgeräte wird das Open-Source-Programm OpenHAB genutzt, welches vielfältige IoT-Standards unterstützt und damit gut an vorhandene Hardware zur Gebäudeautomation angebunden werden kann.

(OpenHAB ist ein Java-Programm und kann daher auch unter Windows bzw. MacOS genutzt werden, hier wird jedoch nur die Installation und Konfiguration unter Linux beschrieben.) Weiterlesen →

17. September 2015   |   Elektrotechnik, Netzwerktechnik   |   1 Kommentar

IPv6-Lernstationen

Meine bisherigen Lernstationen zu IPv6 (hier) sind inzwischen teilweise veraltet und wurden aktualisiert. Zudem sind einige neue Themen in neue Stationen eingeflossen, beispielsweise die Analyse der Autokonfiguration mit Wireshark oder die Autokonfiguration in PacketTracer.

Und hier die einzelnen Lernstationen:

Station 0 – Zahlensysteme
Station 2 – Schreibweise von IPv6-Adressen
Station 3 – Adressarten
Station 4 – Link-lokale Adressen
Station 5 – Globale Adressen
Station 6 – Autokonfiguration mit Wireshark
Station 7 – Autokonfiguration in PacketTracer

Über Rückmeldungen, Ergänzungen und Verbesserungshinweise freue ich mich weiterhin.

15. September 2015   |   Netzwerktechnik   |   Kommentar schreiben

IPv6 im Unterricht

Lernsituationen zum Themenfeld IPv6 sind Mangelware. An den Berufsschulen werden bisher fast ausschließlich allgemeine theoretische Grundlagen vermittelt, so zumindest die Rückmeldungen zu meinem Beitrag Stationenlernen: Informationsphase zu IPv6 und eignen Recherchen.

Mit Begeisterung habe ich den IPv6-Workshop [Zweite Auflage]: Eine praktische Einführung in das Internet-Protokoll der Zukunft von Dan Lüdtke gelesen. Hier wird ein praxisnahes Szenario beschrieben, aus dem sich eine oder mehrere Lernsituationen entwickeln lassen, in denen neben der Theorie auch die Praxis nicht zu kurz kommt.
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27. November 2014   |   Methodik & Didaktik, Netzwerktechnik   |   Kommentar schreiben

Tablet-PCs im Unterrichtseinsatz

Eine neue Studie zum Thema Neue Medien im Unterricht aus Wiesbaden evaluiert den Einsatz von Tablet-PCs an vier Schulen:

Link: Aufenanger (2014) „Bericht zur wissenschaftlichen Begleitforschung des Projekts „Tablet-PCs im Unterrichtseinsatz“ in vier Wiesbadener Schulen im Auftrag des Schulamts der Stadt Wiesbaden“

Die Meta-Studie „Digitale Lernwerkzeuge“ untersucht die Ergebnisse älterer Studien im Hinblick auf der praktischen Umsetzung und der Auswirkungen auf das Lern- und Sozialverhalten der SchülerInnen:

Link: Groebel (2012) „Digitale Lernwerkzeuge“

13. November 2014   |   E-Learning, Methodik & Didaktik   |   Kommentar schreiben

Ordnung durch Prüfung und Prüfungswesen – ein (kurzer) historischer Rückblick

In der Ausgabe der Zeitschrift BWP (3/14) zum Thema „Prüfungen im dualen System“ ist ein Beitrag von Friedhelm Schütte, Tanja Mansfeld und mir mit dem Titel „Ordnung durch Prüfung und Prüfungswesen – ein (kurzer) historischer Rückblick“ erschienen. Die BWP wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) herausgegeben.

Abstract:

Das institutionalisierte Prüfungswesen verbindet Bildungs- und Beschäftigungssystem. Mit Prüfungen werden Berechtigungen erteilt, die einerseits Institutionen, andererseits Zugänge zu Teilarbeitsmärkten sichern. Im Beitrag wird ein historischer Blick auf die Genese und Entwicklung des modernen Prüfungswesens geworfen. Dabei werden in systematisierender Absicht die Besonderheiten von Prüfungen und Prüfungswesen hinsichtlich Recht und Ordnungspolitik, Institution und Prüfungsformaten angesprochen. Der Schwerpunkt liegt dabei – im Sinne des BBiG – auf dem betrieblichen Prüfungsteil.

zum Heft: BWP 3/14

Download des Beitrages hier.

15. Juli 2014   |   Methodik & Didaktik   |   Kommentar schreiben

Server-Systeme im virtuellen Klassenzimmer

Im aktuellen Heft 113 (1/14) der Zeitschrift „lernen & lehren“ wurde mein Beitrag „Server-Systeme im virtuellen Klassenzimmer als Lernsituation“ publiziert.

Abstract:

In der Lernsituation „Server-Systeme zur Mitarbeiterschulung einrichten“ installieren und konfigurieren die Lernenden im Rahmen eines komplexen Kundenauftrages ein eigenes Server-System. Um eine authentischere Handlungssituation und damit berufliche Handlungskompetenz zu ermöglichen, richten die Lernenden diese nicht wie üblich in der Schule, sondern als „Hausaufgabe“ individuell bei sich zu Hause ein. Als zweite Besonderheit der Lernsituation bilden die öffentlich-zugänglichen Server-Systeme ein „virtuelles Klassenzimmer“ für weitere Unterrichtsinhalte und für die Lehrer-Schüler-Kommunikation. Insbesondere für schulische Ausbildungen ergibt sich durch den hohen berufspraktischen Bezug und die Nutzung der Server-Systeme als Lernmedium eine hohe Motivation bei den Lernenden.

Der Beitrag fasst den Inhalt meiner 2. Staatsexamensarbeit zusammen und berichtet über erste Erfahrungen. Die Examensarbeit ist hier einzusehen.

Der Beitrag in der „lernen & lehren“ selber ist leider nicht online verfügbar.

03. Mai 2014   |   Methodik & Didaktik, Netzwerktechnik   |   Kommentar schreiben

Referenzen – Sabine Lowsky Coaching + Krankengymnastik und mehr

krankengymnastikundmehrZwei kleinere Projekte:

Einmal eine Web-Visitenkarte für die Praxis für Physiotherapie, Massage und Ernährungsberatung von Susanne Gersabeck und Stephan Kretschmer in Köln.

Link: Krankengymnastik und mehr

sabinelowskycoachUnd eine kleinere Webseite für Sabine Lowsky, die Coaching im Bereich Persönlichkeitsentwicklung anbietet.

Link: Sabine Lowsky Coaching

  • zwei-spaltiges Layout
  • HTML und CSS
  • PHP-Kontaktformular

16. Februar 2014   |   Webdesign   |   Kommentar schreiben

Simulationssoftware in der beruflichen Bildung

Dieser Text untersucht, ob Simulationssoftware in der beruflichen Erstausbildung gewinnbringend eingesetzt werden kann, ob sich mit Hilfe von Simulationssoftware handlungsorientierte Elemente in den Unterricht integrieren lassen, und wie eine didaktische Fundierung den Nutzen von Simulationssoftware bestimmt.

Der Einsatz von Simulationssoftware als Medium in der beruflichen Erstausbildung bietet den Lehrenden die Möglichkeit, komplexe Zusammenhänge darzustellen. Sofern die Simulationssoftware die genannten Inhalte nicht rein passiv – beispielsweise als Animation – wiedergibt, bietet sie dem Lernenden die Möglichkeit, die theoretischen Zusammenhänge anschaulich und praxisnah nachzuvollziehen.
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30. Dezember 2013   |   E-Learning, Methodik & Didaktik   |   Kommentar schreiben

(Neue) Medien in der beruflichen Ausbildung

Bereits 1987 wurde die Rolle des Computers als Unterrichtsmedium in der informationstechnischen Bildung betont (BLK, 1987:11). Die Kultusministerkonferenz definierte 1997 die „Neuen Medien“ in Bildungsprozessen als „Gegenstand von Lehren und Lernen“ sowie als „Hilfsmittel für den Unterricht“ (KMK, 1997:1). Insbesondere in der neueren Diskussion über „E-Learning“ und den Einsatz der „Neuen Medien“ wurde eine Steigerung der Effektivität und der Effizienz des fachbezogenen Lernens prognostiziert (Tiemeyer, 2005:7). Von Hentig (2002:11) bezeichnet die elektronischen Medien als „ein Lieblingsthema der Erziehungswissenschaft“.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte im Programm „Neue Medien in der Bildung“ die Integration digitaler Materialien in den Unterricht und die Schaffung eines ausreichenden Angebots an Lehr- und Lernsoftware für alle Fächer. Dabei sollten keine multimedialen Lerneinheiten geschaffen werden, „die eine Lehrveranstaltung reproduzieren, (es) sollen Angebote entstehen, die Lehrende und Lernende flexibel auf ihre Bedürfnisse anpassen und auch fächerübergreifend einsetzen können“ (BMBF, 2000). Als Kriterium für die Akzeptanz selbst erstellter oder professioneller Softwareentwicklungen wird neben der inhaltlichen Überlegenheit ihre didaktische Handhabbarkeit angesehen.
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12. August 2013   |   E-Learning, Methodik & Didaktik   |   Kommentar schreiben

Medien in den didaktischen Modellen

Didaktik als die Wissenschaft vom Lehren und Lernen beschäftigt sich allgemein mit der Erforschung von Lehr- und Lern-Prozessen, mit deren Rahmenbedingungen, deren Durchführung und Förderung und den Ergebnissen dieser Prozesse. Sie hinterfragt, wer, was, wann, mit wem, wo, wie, warum und womit lernen soll. Die Frage nach dem „Womit?“ beinhaltet die Frage nach den (Unterrichts-)Medien und ihrem Einsatz im Lehr-Lern-Prozess. Ziel ist es, mit Hilfe eben dieser Medien bestimmte Lernziele zu erreichen bzw. den Lernerfolg zu verbessern.

Die Mediendidaktik umfasst alle pädagogischen Fragen im Bereich der Medien. Sie beschäftigt sich mit der Funktion und Bedeutung von Medien in Lehr- und Lernprozessen und stellt die gleichen Fragen, wie die allgemeine Didaktik. Sie umfasst den Bereich der Didaktik, der sich mit der Frage auseinandersetzt, wie Medien zur Erreichung von Bildungszielen gestaltet und eingesetzt werden können und sollen. „Es soll geklärt werden, wie man durch die Benutzung von technischen Medien Lehr- und Lernprozesse im Unterricht verbessern kann und wie diese Mittel methodisch einsetzbar sind“ (www.wiki.bildungsserver.de).
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24. Juni 2013   |   E-Learning, Methodik & Didaktik   |   Kommentar schreiben

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